Abbildung von drei Künstlerbildern als Standortbestimmung

Dr. med. univ. Ursula Maria Schütz

Praxis für Psychiatrie, Psychotherapie und Klassische Homöopathie

 

 

Homöopathie

Aus Zeitgründen kann ich gegenwärtig keine Konstitutionsbehandlungen durchführen.
Ich biete Termine zur Indikationsstellung für eine homöopathische Behandlung bei psychischer Erkrankung an und empfehle gegebenenfalls diesbezüglich erfahrene Homöopathen.

Die Klassische Homöopathie ist eine ganzheitliche Heilmethode, die vor 200 Jahren von Dr. Samuel Hahnemann, einem deutschen Arzt, begründet wurde.

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Wesentlich für die Homöopathie sind das Ähnlichkeitsprinzip und die Dynamisierung der Arzneien.
In der homöopathischen Anamnese wird versucht, die Gesamtheit aller für einen Menschen charakteristischen Symptome, Eigenschaften und Eigenheiten zu erfassen, vergleichbar einem dreidimensionalen lebendigen Mosaik.
Dieses wird mit den im Arzneimittelschatz vorhandenen Arzneimittelbildern verglichen und das jeweils ähnlichste Heilmittel gewählt.

Durch die Gabe einer möglichst ähnlichen homöopathischen Arznei entsteht im Organismus eine Resonanz, die tiefgreifende Heilungsvorgänge anregt.

Das Thema Schwingung findet sich auch im zweiten wichtigen Wirkprinzip der Homöopathie, der Dynamisierung der Arzneien.

Hahnemann entdeckte, dass stark verdünnte Heilmittel oft besser wirken als große Dosen, und in einem zweiten Erkenntnisschritt, dass dynamisierte, also nach einer festgelegten Weise verschüttelte und somit energetisierte Arzneien eine noch intensivere Wirkung entfalten.

Die Verdünnung und Dynamisierung der Arzneien ist heute ein Kritikpunkt an der Homöopathie, und eine wissenschaftliche Erklärung für die Wirkung steht noch aus.
Die Sicht, dass Energiezufuhr die Schwingungs- frequenz eines Heilmittels anregt und erhöht sowie das Trägermedium Wasser die Information der Arznei transportiert, entspricht jedoch Erkenntnissen der modernen Physik.
So arbeitet die Quantenphysik bereits seit Jahrzehnten damit, dass es letztlich keine Materie gibt, sondern alles Schwingung und Energie innerhalb eines umfassenden Feldes ist.

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In meiner Auffassung des Stellenwerts der Klassischen Homöopathie in der Psychiatrie und bei der Behandlung chronisch psychisch kranker Menschen ist es wesentlich, alle Erkenntnisse des Faches in die homöopathische Behandlung mit einfließen zu lassen.

Das bedeutet konkret, dass eine bestehende wirksame und verträgliche psychopharmakologische Medikation weitergeführt, eine konstruktive Psychotherapie mit einer tragfähigen therapeutischen Beziehung sowie psychoedukative und psychosoziale Hilfsangebote unterstützt werden.

Auch in meiner Funktion als homöopathische Ärztin sind kollegialer Austausch, vernetztes Arbeiten in multidisziplinären Teams, Supervision und kontinuierliche Weiterbildung Voraussetzungen für ein professionelles Berufsverständnis.

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Nach den homöopathischen Prinzipien erfassen psychische Erkrankungen wesensnahe Bereiche des Menschen und haben eine meist lange, nicht selten auch generationenübergreifende Entstehungsgeschichte.

Die Veränderungen im Rahmen einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung bei chronischer psychischer Erkrankung sind häufig subtil und werden oft erst während eines längeren Behandlungszeitraums eindeutig sichtbar, z. B. im Umgang des betroffenen Menschen mit Krisen, Krankheitssymptomen, Kränkungen, Beziehungen, sozialen Belastungen.

Beobachtungen von Krankheitsverläufen über mehrere Jahre zeigen, dass eine fundierte homöopathische Behandlung dem betroffenen Menschen konstitutionell, also von der Gesamtheit seiner Person her, eine Stabilität geben kann, die von einer tieferliegenden Ebene ausgeht, als psychopharmakologische Medikation, Psychotherapie, Psychoedukation oder psychosoziale Begleitung allein erreichen können.

Einschränkend muß jedoch auch gesagt werden, dass nicht bei jeder Behandlung das möglichst ähnliche Arzneimittel gefunden und dass nicht jeder Krankheitsverlauf günstig beeinflusst werden kann.

Behandlungsablauf

Zu Beginn der Behandlung erfolgt eine ausführliche Anamnese, die je nach Belastbarkeit des Patienten und Umfang der Krankengeschichte auch mehrere Sitzungen in Anspruch nehmen kann. Danach erfolgen die Auswertung der Informationen und die erste Gabe eines homöopathischen Arzneimittels.

Für die weiteren Phasen der Behandlung ist die Zusammenarbeit der Beteiligten wichtig. Gesprächskontakte finden in individuell unterschiedlichen Frequenzen statt, und Beobachtungen des Patienten oder auch der Angehörigen über Veränderungen des Befindens sind von wesentlicher Bedeutung.
Die Behandlung entspricht nun einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess, der von Stufe zu Stufe fortschreitet. Meist folgen weitere Arzneimittel der ersten Gabe.

Kostenübernahme

Gegenwärtig erstattet eine Anzahl gesetzlicher Krankenkassen im Rahmen von Verträgen zur „Integrierten Versorgung” homöopathische Behandlungen.

Private Krankenkassen erstatten homöopathische Behandlungen, sofern diese Teil des Leistungskataloges oder einer Zusatzvereinbarung sind.

Bei Selbstzahlern gilt als Orientierung die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) mit dem üblichen 2,3-fachen Gebührensatz.

Weitere Informationen

zur Homöopathie und eine Liste der an der „Integrierten Versorgung” teilnehmenden Krankenkassen finden Sie unter
www.welt-der-homoeopathie.de
, der Website des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte.